Mit den Stimmen von Regierungsparteien und Opposition hat der Kulturausschuss des Deutschen Bundestages am Mittwoch das neue Filmförderungsgesetz auf den Weg gebracht – nicht, ohne vorher einige kleine, aber wesentliche Änderungen vorzunehmen. Die wichtigste Nachricht für uns: Die Referenzförderung für Dokumentarfilme bleibt ungeschmälert erhalten! Filme, die mindestens 25.000 Kinozuschauer erreichen, werden auch in Zukunft mit 150.000 Referenzpunkten bewertet. Der Regierungsentwurf hatte ursprünglich vorgesehen, die sogenannte „Aufstockung“ um 50.000 Punkte abzusenken – jedem Dokumentarfilm, der vom nächsten Jahr an Referenzansprüche bei der FFA erreicht, wären dadurch bis zu 30.000 Euro verloren gegangen. Zugleich wird die Zeitspanne zum Sammeln der Referenzpunkte um ein Jahr verlängert, und Verleihvorgänge zu pauschalen Leihmieten werden künftig wieder bei der Ermittlung der Gesamt-Besucherzahl berücksichtigt. Diese Möglichkeit war bei der letzten Gesetzes-Novellierung vor vier Jahren gestrichen worden.
Der Abstimmung war eine intensive Debatte vorausgegangen, in der die AG DOK mit Unterstützung anderer Organisationen massiv für die jetzt verabschiedete Lösung geworben hat. Mit Briefen an die Abgeordneten des Kulturausschusses, in Einzelgesprächen mit Volksvertretern aus allen Fraktionen, durch die Teilnahme an der öffentlichen Ausschuss-Anhörung und mit Modellrechnungen zur Korrektur des von der FFA falsch berechneten Einspareffekts bereitete die AG DOK den argumentativen Boden, der am Ende zum Fundament einer einstimmig getroffenen Entscheidung wurde. Allen beteiligten Abgeordneten, insbesondere Angelika Krüger-Leißner, der filmpolitischen Sprecherin der SPD, der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Claudia Roth und dem filmpolitischen Sprecher der CDU/CSU, Wolfgang Börnsen, gebührt unser besonderer Dank – durch Änderungsanträge, Appelle zur Geschlossenheit und durch rechtzeitiges Einlenken haben sie ein Ergebnis möglich gemacht, an das vor der Sitzung kaum noch jemand geglaubt hatte.
Mit ihrer Entscheidung setzten die Abgeordneten ein Zeichen zur gezielten Unterstützung eines Genres, das es innerhalb des Kinomarktes nie leicht hatte und das auf besondere Fördermaßnahmen angewiesen ist, um diese strukturellen Probleme zu überwinden. Zugleich ermöglicht die so genannte „Aufstockung“ einen gezielten und damit effektiven Mitteleinsatz zu Gunsten weniger Produktionen, denen damit ein wertvoller Finanzierungs-Baustein zufällt. Die Alternative, die jetzt vom Tisch ist, hätte dazu geführt, das frei werdende Geld auf achtzig verschiedene Filme zu verkleckern, was in den meisten Fällen ohne nennenswerten Effekt geblieben wäre.
Petition der europäischen Filmschaffenden
Der Europäische Regieverband FERA, dem auch die AG Dokumentarfilm angehört, wehrt sich mit Macht gegen die Absicht, auch kulturelle Leistungen in das neue Handelsabkommen zwischen den USA und der EU einzubeziehen und bittet darum, die unten wiedergegebene Petition der europäischen Filmschaffenden weiterzuleiten. Wir folgen diesem Aufruf gerne, denn die Öffnung des Abkommens für Film und audiovisuelle Medien hätte auch aus unserer Sicht fatale Folgen für die Eigenständigkeit des europäischen...
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Die kulturelle Ausnahme ist nicht verhandelbar!
Petition der europäischen Filmschaffenden
Der Europäische Regieverband FERA, dem auch die AG Dokumentarfilm angehört, wehrt sich mit Macht gegen die Absicht, auch kulturelle Leistungen in das neue Handelsabkommen zwischen den USA und der EU einzubeziehen und bittet darum, die unten wiedergegebene Petition der europäischen Filmschaffenden weiterzuleiten. Wir folgen diesem Aufruf gerne, denn die Öffnung des Abkommens für Film und audiovisuelle Medien hätte auch aus unserer Sicht fatale Folgen für die Eigenständigkeit des europäischen Film- und Medienschaffens.
Wir fordern deshalb alle Kolleginnen und Kollegen auf, die hier hinterlegte Petition zu unterzeichnen. Leider ist der Text dort nicht in allen Sprachen verfügbar, deshalb fügen wir hier eine deutsche Übersetzung an:
Die kulturelle Ausnahme ist nicht verhandelbar!
Der 13. März 2013 könnte ein bedeutender –und skandalöser– Wendepunkt im Aufbau Europas werden.
An diesem Tag hat die Europäische Kommission unter Leitung von Kommissar Karel de Grucht beschlossen, die kulturelle Ausnahme mit Füßen zu treten, indem ein Entwurf für ein Verhandlungsmandat gebilligt wurde, das audiovisuelle Medien- und Filmdienstleistungen in die Handelsgespräche mit den USA einschließt, die in diesem Sommer beginnen.
Vergessen sind die flammenden Reden von Präsident Barroso, der im Jahr 2005 versicherte, dass „auf der Werteskala Kultur vor Wirtschaft kommt“. Weggefegt sind auch alle Liebeserklärungen desselben Präsidenten Barroso an den Film, als sich die Filmemacher gezwungen sahen, in Aktion zu treten, um das MEDIA-Programm zu retten. Genauso ergeht es dem von der Kommission geförderten Motto „Europe loves cinema“.
Nur wenige Monate vor dem Ende seiner Amtszeit fragt man sich, welche Spuren Jose Manuel Barroso in der Geschichte Europas hinterlassen will. Derzeit sieht es leider nach kultureller Resignation aus. Er selbst scheint auch die Lehre vergessen zu haben, die er selbst vor Kurzem verbreitet hat: „Kultur ist eine Antwort auf die Krise“. Täuschen wir uns nicht, das vorgeschlagene Verhandlungsmandat ist eine Absage, eine Kapitulation, ein Bruch.
Vor 20 Jahren hatte sich in Europa der gemeinsame Wille gefestigt, Kreativität zu unterstützen und deren Vielfalt zu fördern. Kultur steht im Zentrum der europäischen Identität und der europäischen Ideale. Vor 20 Jahren setzte sich die "kulturelle Ausnahme" in der internationalen Szene durch und führte zur Anerkennung eines Sonderstatus für geistige Schöpfungen, die nicht irgendwelche Waren sind und deshalb von den Handelsgesprächen ausgenommen werden müssen. Der "kulturellen Ausnahme" war es zu verdanken, dass in den den GATS-Verhandlungen vor 20 Jahren Schutz- und Fördermaßnahmen für Kreativität und Sprachenvielfalt gesichert werden konnten.
Die Bilanz ist -objektiv betrachtet- positiv: kulturelle Vielfalt ist in den meisten unserer europäischen Regionen eine Realität, ein wichtiger Aspekt im Austausch und gegenseitigen Verständnis, sie schafft zudem Arbeitsplätze und Wachstum.
Das Europa, das wir lieben, hat sich dafür eingesetzt, dass 2005 das UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen ausgearbeitet wurde, das es dann auch mit 126 Ländern der Welt im Jahr 2006 feierlich ratifizierte. Das Europa, das wir lieben, wird auf der ganzen Welt bewundert, weil es diese großartige Initiative eingeleitet und gefördert hatte.
Durch die Annahme des Verhandlungsmandats, mit dem Kultur zur Handelsware reduziert wird, erteilt die Kommission (mit Ausnahme von drei Kommissaren, die dagegen gestimmt haben) der kulturellen Ausnahme eine Absage. Sie verleugnet sich und die von ihr eingegangenen Verpflichtungen und legt verwerfliche Unaufrichtigkeit an den Tag.
Wir lehnen dieses Europa ab, das sich inzwischen den wichtigen Grundsätzen der Vereinbarung entziehen will, insbesondere dem Grundsatz der Kulturhoheit der Länder. Mit Blick auf die Vereinigten Staaten, deren Unterhaltungsindustrie den zweitgrößten Ausfuhrposten ausmacht, bedeutet die Liberalisierung der audiovisuellen Medien- und Filmbranche eine geplante Zerstörung all dessen, was die europäische Kultur geschützt, gefördert und weiteregebracht hat. Eine solche Politik, gepaart mit erheblichen Steuerentgegenkommen für digitale US-Riesen, sieht verblüffend nach einem bewussten Willen aus, die europäische Kultur in die Knie zu zwingen.
Diejenigen, die im Namen Europas einen solchen Rückzug zulassen oder billigen, werden in den Augen der Geschichte immer schuldig bleiben. Kulturelle Vielfalt darf keine Handelsware sein, sie muss eine Ambition, eine Forderung und eine Verpflichtung bleiben.
Es ist nicht zu spät!
Wir werden dafür kämpfen, dass Europa weiterhin seine Geschichte mit seiner eigenen geistigen Schöpfung, mit seiner Kultur und Weltsicht schreibt, sodass alle europäischen Bürger tiefgreifende und vielseitige Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit finden.
Die Unterzeichner aus ganz Europa appellieren an die europäischen Staatsoberhäupter, sich für den Ausschluss des audiovisuellen Medien- und Filmdienstleistungssektors aus den Verhandlungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten Amerikas auszusprechen.
Wir fordern deshalb alle Kolleginnen und Kollegen auf, die hier hinterlegte Petition zu unterzeichnen. Leider ist der Text dort nicht in allen Sprachen verfügbar, deshalb fügen wir hier eine deutsche Übersetzung an:
Die kulturelle Ausnahme ist nicht verhandelbar!
Der 13. März 2013 könnte ein bedeutender –und skandalöser– Wendepunkt im Aufbau Europas werden.
An diesem Tag hat die Europäische Kommission unter Leitung von Kommissar Karel de Grucht beschlossen, die kulturelle Ausnahme mit Füßen zu treten, indem ein Entwurf für ein Verhandlungsmandat gebilligt wurde, das audiovisuelle Medien- und Filmdienstleistungen in die Handelsgespräche mit den USA einschließt, die in diesem Sommer beginnen.
Vergessen sind die flammenden Reden von Präsident Barroso, der im Jahr 2005 versicherte, dass „auf der Werteskala Kultur vor Wirtschaft kommt“. Weggefegt sind auch alle Liebeserklärungen desselben Präsidenten Barroso an den Film, als sich die Filmemacher gezwungen sahen, in Aktion zu treten, um das MEDIA-Programm zu retten. Genauso ergeht es dem von der Kommission geförderten Motto „Europe loves cinema“.
Nur wenige Monate vor dem Ende seiner Amtszeit fragt man sich, welche Spuren Jose Manuel Barroso in der Geschichte Europas hinterlassen will. Derzeit sieht es leider nach kultureller Resignation aus. Er selbst scheint auch die Lehre vergessen zu haben, die er selbst vor Kurzem verbreitet hat: „Kultur ist eine Antwort auf die Krise“. Täuschen wir uns nicht, das vorgeschlagene Verhandlungsmandat ist eine Absage, eine Kapitulation, ein Bruch.
Vor 20 Jahren hatte sich in Europa der gemeinsame Wille gefestigt, Kreativität zu unterstützen und deren Vielfalt zu fördern. Kultur steht im Zentrum der europäischen Identität und der europäischen Ideale. Vor 20 Jahren setzte sich die "kulturelle Ausnahme" in der internationalen Szene durch und führte zur Anerkennung eines Sonderstatus für geistige Schöpfungen, die nicht irgendwelche Waren sind und deshalb von den Handelsgesprächen ausgenommen werden müssen. Der "kulturellen Ausnahme" war es zu verdanken, dass in den den GATS-Verhandlungen vor 20 Jahren Schutz- und Fördermaßnahmen für Kreativität und Sprachenvielfalt gesichert werden konnten.
Die Bilanz ist -objektiv betrachtet- positiv: kulturelle Vielfalt ist in den meisten unserer europäischen Regionen eine Realität, ein wichtiger Aspekt im Austausch und gegenseitigen Verständnis, sie schafft zudem Arbeitsplätze und Wachstum.
Das Europa, das wir lieben, hat sich dafür eingesetzt, dass 2005 das UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen ausgearbeitet wurde, das es dann auch mit 126 Ländern der Welt im Jahr 2006 feierlich ratifizierte. Das Europa, das wir lieben, wird auf der ganzen Welt bewundert, weil es diese großartige Initiative eingeleitet und gefördert hatte.
Durch die Annahme des Verhandlungsmandats, mit dem Kultur zur Handelsware reduziert wird, erteilt die Kommission (mit Ausnahme von drei Kommissaren, die dagegen gestimmt haben) der kulturellen Ausnahme eine Absage. Sie verleugnet sich und die von ihr eingegangenen Verpflichtungen und legt verwerfliche Unaufrichtigkeit an den Tag.
Wir lehnen dieses Europa ab, das sich inzwischen den wichtigen Grundsätzen der Vereinbarung entziehen will, insbesondere dem Grundsatz der Kulturhoheit der Länder. Mit Blick auf die Vereinigten Staaten, deren Unterhaltungsindustrie den zweitgrößten Ausfuhrposten ausmacht, bedeutet die Liberalisierung der audiovisuellen Medien- und Filmbranche eine geplante Zerstörung all dessen, was die europäische Kultur geschützt, gefördert und weiteregebracht hat. Eine solche Politik, gepaart mit erheblichen Steuerentgegenkommen für digitale US-Riesen, sieht verblüffend nach einem bewussten Willen aus, die europäische Kultur in die Knie zu zwingen.
Diejenigen, die im Namen Europas einen solchen Rückzug zulassen oder billigen, werden in den Augen der Geschichte immer schuldig bleiben. Kulturelle Vielfalt darf keine Handelsware sein, sie muss eine Ambition, eine Forderung und eine Verpflichtung bleiben.
Es ist nicht zu spät!
Wir werden dafür kämpfen, dass Europa weiterhin seine Geschichte mit seiner eigenen geistigen Schöpfung, mit seiner Kultur und Weltsicht schreibt, sodass alle europäischen Bürger tiefgreifende und vielseitige Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit finden.
Die Unterzeichner aus ganz Europa appellieren an die europäischen Staatsoberhäupter, sich für den Ausschluss des audiovisuellen Medien- und Filmdienstleistungssektors aus den Verhandlungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten Amerikas auszusprechen.
Ausserordentliche Mitgliederversammlung 2013
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Arne Birkenstock, Thorolf Lipp, David Bernet, Alice Agneskirchner, Siimone Baumann, Thomas Frickel, Björn Jensen, Cay Wesnigk, Magnus Froböse
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Eine intensive Mitgliederversammlung liegt hinter uns, die ein schier unglaubliches Arbeitsprogramm sachlich und diszipliniert bis zum letzten Punkt zu Ende gebracht hat. Nach acht Stunden waren nicht nur alle vorliegenden Anträge behandelt und entschieden, sondern auch ein neuer Vorstand gewählt, der im Wesentlichen der alte ist: Thomas Frickel als Vorsitzender, Alice Agneskirchner als zweite Vorsitzende und Björn Jensen als Schatzmeister wurden jeweils ohne Gegenkandidaten mit überwältigender...
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Konstruktiv und konzentriert
Ausserordentliche Mitgliederversammlung 2013
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Arne Birkenstock, Thorolf Lipp, David Bernet, Alice Agneskirchner, Siimone Baumann, Thomas Frickel, Björn Jensen, Cay Wesnigk, Magnus Froböse
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Eine intensive Mitgliederversammlung liegt hinter uns, die ein schier unglaubliches Arbeitsprogramm sachlich und diszipliniert bis zum letzten Punkt zu Ende gebracht hat. Nach acht Stunden waren nicht nur alle vorliegenden Anträge behandelt und entschieden, sondern auch ein neuer Vorstand gewählt, der im Wesentlichen der alte ist: Thomas Frickel als Vorsitzender, Alice Agneskirchner als zweite Vorsitzende und Björn Jensen als Schatzmeister wurden jeweils ohne Gegenkandidaten mit überwältigender Mehrheit gewählt, die seitherigen Beisitzer Arne Birkenstock, Magnus Froböse, Cay Wesnigk und Simone Baumann wurden bestätigt, neu in den Vorstand kamen Thorolf Lipp und David Bernet (beide aus Berlin). Sie ersetzen dort Caroline Elias und Martin Hagemann, die beide aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidiert hatten, aber trotz dieser Entscheidung ihre grundsätzliche Bereitschaft zur weiteren Unterstützung der AG DOK-Arbeit bekundeten.
Die wichtigste Sachentscheidung des gestrigen Tages dürfte die Beschlussfassung über die Beitragserhöhung in der vom Vorstand vorgeschlagenen Form sein; sie soll zur Jahresmitte in Kraft treten und bereits für das zweite Halbjahr 2013 gelten. Der reguläre Beitrag steigt um 7,50 Euro auf 27,50 im Monat, Studenten und Mitglieder mit geringem Einkommen sind dann mit 16 Euro dabei. Dafür bleibt das Leistungsspektrum des Verbands weitgehend erhalten - auch die Zustellung der "black box" wird weiterhin dazu zählen. Der zusätzliche finanzielle Spielraum soll das drohende Defizit in unserem Jahresbudget ausgleichen, aber auch für die Erarbeitung dringend erforderlicher Studien und Hintergrund-Materialien und für eine bessere personelle Ausstattung der Geschäftsstelle verwendet werden.
Angenommen wurden -teilweise mit kleinen Änderungen- die konkreten Satzungsänderungs-Anträge des Vorstands - darunter auch die Verlängerung der Amtszeit der Vorstandsmitglieder von einem auf zwei Jahre. Wirksam wird die neue Regelung allerdings erst nach der Eintragung in das Vereinsregister - also ab der nächsten Vorstandswahl im Februar 2014. Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird von Mitte kommender Woche an verfügbar sein, dann kann im internen Bereich unserer homepage auch der Audio-Mitschnitt der Versammlung angehört werden. Wer sich diesem Hörgenuss unterziehen möchte, wird unter anderem nacherleben können, wie souverän und stringent Vorstandsmitglied Simone Baumann die Versammlung geleitet und trotz der Vielzahl nachgereichter und spontaner Anträge bis 19 Uhr abgeschlossen hat.
Mit 94 (!) persönlich erschienenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat die Beteiligung unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen - allen, die dafür einen (zugegebenermaßen kalten und ungemütlichen) Samstag geopfert haben (und vor allem denen, die eigens für die Versammlung nach Berlin gereist sind) von dieser Stelle aus ein herzlicher Dank. Gedankt sei aber auch denen, die nicht kommen konnten und die mit ihrer Stimmübertragung dazu beigetragen haben, die Gefahr einer nicht beschlussfähigen Versammlung abzuwenden. Dass diesmal insgesamt 160 Mitglieder persönlich oder durch Stimm-Übertragung vertreten waren, ist ein neuer Rekord.
Und weiter?
Nicht "business as usual", sondern ein dicker Packen neuer und teilweise zusätzlicher Aufgaben, ein motiviertes Vorstands-Team, das diese Aufgaben mit Elan anpacken wird - und ein gefestigter Verband, der in den bevorstehenden film- und medienpolitischen Auseinandersetzungen unschlagbar ist!
Thomas Frickel
Vorsitzender und Geschäftsführer
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm / AG DOK
Foto: Thorsten Jeß
Die wichtigste Sachentscheidung des gestrigen Tages dürfte die Beschlussfassung über die Beitragserhöhung in der vom Vorstand vorgeschlagenen Form sein; sie soll zur Jahresmitte in Kraft treten und bereits für das zweite Halbjahr 2013 gelten. Der reguläre Beitrag steigt um 7,50 Euro auf 27,50 im Monat, Studenten und Mitglieder mit geringem Einkommen sind dann mit 16 Euro dabei. Dafür bleibt das Leistungsspektrum des Verbands weitgehend erhalten - auch die Zustellung der "black box" wird weiterhin dazu zählen. Der zusätzliche finanzielle Spielraum soll das drohende Defizit in unserem Jahresbudget ausgleichen, aber auch für die Erarbeitung dringend erforderlicher Studien und Hintergrund-Materialien und für eine bessere personelle Ausstattung der Geschäftsstelle verwendet werden.
Angenommen wurden -teilweise mit kleinen Änderungen- die konkreten Satzungsänderungs-Anträge des Vorstands - darunter auch die Verlängerung der Amtszeit der Vorstandsmitglieder von einem auf zwei Jahre. Wirksam wird die neue Regelung allerdings erst nach der Eintragung in das Vereinsregister - also ab der nächsten Vorstandswahl im Februar 2014. Das Protokoll der Mitgliederversammlung wird von Mitte kommender Woche an verfügbar sein, dann kann im internen Bereich unserer homepage auch der Audio-Mitschnitt der Versammlung angehört werden. Wer sich diesem Hörgenuss unterziehen möchte, wird unter anderem nacherleben können, wie souverän und stringent Vorstandsmitglied Simone Baumann die Versammlung geleitet und trotz der Vielzahl nachgereichter und spontaner Anträge bis 19 Uhr abgeschlossen hat.
Mit 94 (!) persönlich erschienenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat die Beteiligung unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen - allen, die dafür einen (zugegebenermaßen kalten und ungemütlichen) Samstag geopfert haben (und vor allem denen, die eigens für die Versammlung nach Berlin gereist sind) von dieser Stelle aus ein herzlicher Dank. Gedankt sei aber auch denen, die nicht kommen konnten und die mit ihrer Stimmübertragung dazu beigetragen haben, die Gefahr einer nicht beschlussfähigen Versammlung abzuwenden. Dass diesmal insgesamt 160 Mitglieder persönlich oder durch Stimm-Übertragung vertreten waren, ist ein neuer Rekord.
Und weiter?
Nicht "business as usual", sondern ein dicker Packen neuer und teilweise zusätzlicher Aufgaben, ein motiviertes Vorstands-Team, das diese Aufgaben mit Elan anpacken wird - und ein gefestigter Verband, der in den bevorstehenden film- und medienpolitischen Auseinandersetzungen unschlagbar ist!
Thomas Frickel
Vorsitzender und Geschäftsführer
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm / AG DOK
Foto: Thorsten Jeß
gemeinsame Resolution der deutschen Filmverbände
Aus Anlass der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2013 fordern die wichtigsten deutschen Filmverbände –darunter auch die AG Dokumentarfilm- die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland auf, ihren Kulturauftrag ernst zu nehmen und dem Kinofilm den gebührenden Platz in Programmstruktur und Finanzplanung von ARD und ZDF einzuräumen. Die Resolution enthält auch einige der Forderungen, die von der AG DOK vor knapp drei Jahren bei einer seinerzeit viel beachteten Podiumsdiskussion in Leipzig...
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Kinofilm ist Teil des Kulturauftrags
gemeinsame Resolution der deutschen Filmverbände
Aus Anlass der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2013 fordern die wichtigsten deutschen Filmverbände –darunter auch die AG Dokumentarfilm- die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland auf, ihren Kulturauftrag ernst zu nehmen und dem Kinofilm den gebührenden Platz in Programmstruktur und Finanzplanung von ARD und ZDF einzuräumen. Die Resolution enthält auch einige der Forderungen, die von der AG DOK vor knapp drei Jahren bei einer seinerzeit viel beachteten Podiumsdiskussion in Leipzig aufgestellt wurden: lesen

Introduction to AG DOK
